GREISCH Roger

Greisch

GREISCH ROGER (1917 – 1999)

Er gehörte unbestritten zu den namhaftesten Künstlern in Ostbelgien: Roger Greisch, Jahrgang 1917, in den bewegten Nachkriegsjahren aus dem „Areler Land“ als Lehrer nach Ouren gezogen, hat sich bereits sehr früh der Malerei verschrieben.

Sein Verlangen, sich in Farben und Formen zu äussern, zieht sich gleichfalls durch seine Philosophie des Lehrerberufs: Bei ihm in der Klasse gehörte der Zeichenstift zum täglichen Utensil.

Der breiten Öffentlichkeit sicher weniger bekannt, dafür aber nicht minder reizvoll ist das figurative Werk von Roger Greisch, entstanden in knapp vier Jahrzehnten, bis zur definitiven Hinwendung zur Abstraktion Ende der siebziger Jahre.  Bilder mit den unterschiedlichsten Titeln, Themen und Techniken zeugten in dieser Zeit von facettenreichenn Weg, der längst nicht immer gradlinig und vielstrebig verlief.  Aber vielleicht fusste gerade auf dieser spannenden Auseinandersetzung mit der Kunst und mit sich selbst die kurzweilige Vielschichtigkeit des figurativen Werks mit einer sicher für manchen ausschliesslichen Kenner des abstrakten Roger Greisch unbekannten und gewöhnungsbedürftigen Handschrift.

Roger GREISCH